Seit jeher war es unerlässlich, dass genügend Männer bereit und in der Lage waren, sich den Satzungen der Freiwilligen Feuerwehr Schlangen gemäß für die Brandbekämpfung einzusetzen – heutzutage sind natürlich auch Frauen eingeladen, sich in der Feuerwehr zu engagieren.Heinz Wiemann hat in seinem Aufsatz zum 75-jährigen Jubiläum des Löschzuges Schlangen jene 40 Wehrmänner beim Namen genannt, die den Anfang wagten. Ihre Zahl lag im ersten Jahrzehnt nach der Gründung bei 45 und stieg bis 1910 auf 50. Der Erste Weltkrieg brachte dann einen Einschnitt, aber bereits 1921 standen Hauptmann August Tegeler wieder 56 Wehrmänner zur Verfügung, sieben Jahre später waren es 70. Schon damals mussten sich die Mitglieder der Wehr im Rahmen von Schulungsabenden und Übungen das Wissen und die Fähigkeiten aneignen, die notwendig sind, um Leib und Leben sowie Hab und Gut der Bevölkerung wirksam zu schützen.

Mannschaft

Diese Entwicklung wurde durch den Zweiten Weltkrieg erneut unterbrochen: 1943 waren zum Beispiel nur noch 29 aktive Feuerwehrmänner vor Ort. Nach dem Krieg fanden sich zum Glück viele junge Leute bereit, das Werk ihrer Väter fortzuset-zen. In späteren Jahren (1978 – 1982) gehörten dem Löschzug Schlangen um die 70 Mitglieder an, in der Folgezeit sank die Zahl auf rund 50. Mit Claudia Bruns, Birgit Deppe, Sabine Krieger, Beate Richts und Sabine Schlüter stießen 1991 erstmalig Frauen zum Kreis der aktiven Einsatzkräfte. Insgesamt waren die Mitgliederzahlen des Löschzuges allerdings eher rückläufig – der Effektivität tat das keinen Abbruch, dafür sorgten die modernere Ausrüstung und nicht zuletzt eine verstärkte Ausbildung, die durch regelmäßige Teilnahme an Fachlehrgängen nach wie vor ständig verbessert wird.